Bericht 26.07.2017

Bericht aus dem Kreistag, 26.07.2017
Neben der Abstimmung zu weiteren Sonderregelungen, die Schülerbeförderung betreffend, stand der Antrag auf Errichtung einer Stütz –und Förderklasse in der Grundschulstufe des Sonderpädagogischen Förderzentrums auf der Tagesordnung. Beides wurde bewilligt.
So wurde eine Geschwisterregelung (Übernahme von Beförderungskosten) vor dem Hintergrund der Öffnung der Knabenrealschule für Mädchen in Günzburg auf den Weg gebracht. Ebenso wurde eine Sonderregelung für den Ort Limbach, einem Stadtteil von Burgau, befürwortet. Es handelt sich hier um freiwillige Leistungen des Landkreises, welche beantragt werden müssen. Die Teilübernahme der Beförderungskosten setzt immer eine Beteiligung der Wohnsitzgemeinde voraus. Das Abstimmungsergebnis war einstimmig.
In einem weiteren Tagespunkt wurde der Errichtung einer Stütz- und Förderklasse zugestimmt. Das Dominikus-Ringeisen-Werk hatte die Zustimmung des Landkreises Günzburg als Jugendhilfeträger beantragt. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie hat den Antrag befürwortet, da es im südlichen Landkreis keine entsprechenden Angebote gibt. Der Kreistag bewilligte hierfür ein jährliches Budget ab dem Jahr 2018 in Höhe von 200.000,- Euro. Das Abstimmungsergebnis war einstimmig.Abschluss des öffentlichen Teils des Kreistags stand der jährliche Energie- und Klimaschutzbericht im Rahmen der European-Energy-Award eea- Zertifizierung und zur Tätigkeit des Klimaschutzbüros auf der Tagesordnung. Herr Dr. Barth vom Energie- und Umweltzentrum eza! berichtete über die Klimaschutzaktivitäten und Energiesparfortschritte des Landkreises und der Landkreisverwaltung (Klick zum Klimaschutzbericht). Herr Sporer, der Klimaschutzbeauftragte des Landkreises, wies darauf hin, dass die Zuwendungsbescheide für die Maßnahmen zur Fortführung der Zertifizierung und für das Klimaschutzkonzept für die nächsten 2 Jahre bereits vorliegen würden. Er teilte mit, dass er im Herbst das Landratsamt verlassen werde und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Unsere Fraktion bedankte sich bei Herrn Dr. Barth und bei Herrn Sporer für die geleistete Arbeit, gab aber zu bedenken, dass das Ziel -100% Erneuerbare Energien- nicht aus den Augen verloren werden darf. Der Zuwachs im Landkreis diesbezüglich gestalte sich doch etwas schleppend. Wir forderten mehr Mut bei Investitionen. Anfänglich hohe Kosten würden sich alsbald amortisieren.

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