Vorschlag für Umweltpreis eingereicht

Die Grüne Fraktion im Günzburger Kreistag hat für die diesjährige Vergabe des landreiseigenen Umweltpreises die Schutzgemeinschaft Hochwang vorgeschlagen. In dem Schreiben an das Landratsamt wird das Engagement des Vereins hervorgehoben, durch das es gelungen ist, die Verfüllung der Tongrube Ichenhausen mit belastetem Material zu stoppen. Nur mit großem persönlichen und auch finanziellem Einsatz der Schutzgemeinschaft war es möglich, nach den Kriterien des Umweltrechts überprüfen zu lassen, ob die Entsorgung von Problemmüll in Ichenhausen ohne Gefährdung von Mensch und Natur erlaubt sein kann, so Fraktionsvorsitzender Harald Lenz. In zweiter Instanz gab der Bayerische Verwaltungsgerichtshof der Klage der Schutzgemeinschaft statt, dass für die Erweiterung eine Vorprüfung zur Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist, so Lenz weiter. „Wo Behörden nicht genau hinschauten, hat sich die Schutzgemeinschaft für die Umwelt eingesetzt“ formuliert Kurt Schweizer die Begründung für den Vorschlag. Er ist Mitglied des Umweltausschusses, der über die Vergabe beraten wird. Zudem erwartungsgemäß ist über den Antrag der Grünen zu beraten, den Umweltpreis mit einer Prämie von zweitausend Euro auszustatten. Landratskandidat Max Deisenhofer ist sich sicher, dass Umweltthemen auch in der zukünftigen kommunalen Wirtschaftspolitik noch mehr Raum einnehmen müssen. „Es kann nicht sein, dass umweltverschmutzende Unternehmen nur die Gewinne einstreichen, während die Folgekosten für Natur und Umwelt vom Steuerzahler getragen werden müssen.“

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