Kommunalwahl 2026 – Wir gestalten Zukunft vor Ort

Am 08. März 2026 ist Kommunalwahl in Bayern – und damit auch im Landkreis Günzburg.
Für uns GRÜNE ist klar: Kommunalpolitik ist der Ort, an dem Veränderung konkret beginnt – in den Gemeinden, Städten und im Landkreis. Dort, wo Menschen leben, arbeiten, zur Schule gehen, alt werden. Hier gestalten wir direkt mit, wie klimagerechte Mobilität aussieht, wie soziale Teilhabe möglich wird und wie wir gemeinsam eine lebenswerte Heimat erhalten.

Wir GRÜNE sind bereits heute mit vielen engagierten Menschen:

  • im Kreistag Günzburg,
  • in Stadträten wie Günzburg, Krumbach, Burgau,
  • und in zahlreichen Gemeinderäten im ganzen Landkreis vertreten.

Wir bringen ökologische, soziale und demokratische Perspektiven in die kommunale Politik ein.
Das wollen wir 2026 ausbauen. Ein starkes grünes Ergebnis für den Landkreis Günzburg.

Denn Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und eine starke Demokratie brauchen eine starke Stimme vor Ort – auch im Gemeinde- und Stadtrat.

Unsere Kreistagsflyer mit unserer kompletten Kreistagsliste und unseren Programm findet ihr hier:


Wahlprogramm Landkreis Günzburg – Kommunalwahl 2026

Wir gestalten Zukunft vor Ort

Unter dem Motto „Dein Ort wird schöner mit dir“ treten wir GRÜNE im Landkreis Günzburg zur Kommunalwahl 2026 an. Unser Landkreis ist der Ort, an dem wir gemeinsam dafür sorgen können, dass das Leben vor Ort besser wird – sozial, wirtschaftlich und ökologisch. Wir wollen bewahren, was uns wichtig ist, und verändern, was nicht mehr funktioniert. Mit regionaler Landwirtschaft und starkem Handwerk, mit lokaler Energieerzeugung, fairen Bildungschancen, bezahlbarem Wohnen, verlässlicher Gesundheitsversorgung und transparenter Haushaltspolitik machen wir unsere Kommunen krisenfest und zukunftsfähig.

Dafür brauchen wir solide Finanzen, einen konsequenten Klima- und Nachhaltigkeitscheck für alle Ausgaben, eine Mobilität, die alle mitnimmt, und echte Beteiligungsmöglichkeiten für die Menschen im Landkreis. Wir sind überzeugt: Wenn wir vor Ort Verantwortung übernehmen, können wir viel bewegen – in Gemeinderäten, Stadträten und im Kreistag.


Bildung und Gesellschaft

Bildung ist für uns mehr als die Vorbereitung auf einen Beruf. Sie schafft Zusammenhalt, eröffnet Chancen und hilft, die wachsende Komplexität unserer Zeit zu verstehen. Auch auf kommunaler Ebene kann der Landkreis viel dazu beitragen, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene gute Bildungschancen haben. Wir setzen auf digitale und nachhaltige Schulen: Jede Schule im Landkreis soll über schnelle Internetanbindung, zeitgemäße Technik und passende Fortbildungen für Lehrkräfte verfügen. Schulgebäude sollen energieeffizient gebaut oder saniert werden und konsequent auf Klimaschutz setzen. Wir orientieren uns an offenen, flexiblen Lernkonzepten und wollen Lehramtsstudierende stärker einbinden – etwa durch Praxissemester oder gezielte Förderung.

Gute Bildung beginnt in der frühen Kindheit. Frühkindliche Bildung und verlässliche Betreuung in Krippe und Kindergarten dürfen kein Luxus sein. Gerade Nachmittagsangebote sind entscheidend, damit Eltern berufstätig sein können und nicht – insbesondere Mütter – aus dem Beruf gedrängt werden. Kommunen müssen hier einspringen, wenn der Freistaat Lücken hinterlässt, damit Kinder auch in kleineren Gruppen gut betreut werden und Familien echte Wahlfreiheit haben.

Bildung hört für uns nicht nach der Schule auf. Wir wollen lebenslanges Lernen stärken – mit einer starken Volkshochschule, modernen Bibliotheken als Lern- und Begegnungsorten und einem kommunalen Bildungsverständnis, das digitale Lernformate und praxisnahe Angebote zu Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Klimaschutz und MINT-Fächern fördert. Bibliotheken sollen sich weiterentwickeln zu Orten, an denen man auch moderne Technik wie 3D-Druck, Robotik oder VR ausprobieren kann. So machen wir Zukunftstechnologien für alle zugänglich und stärken gleichzeitig den Nachwuchs für technische Berufe in der Region.

Bildung braucht Raum für Begegnung und Kultur. Wir unterstützen Jugendzentren, Kulturprojekte, Sportvereine und interkulturelle Initiativen, die Demokratieverständnis, soziale Kompetenz und Zusammenhalt fördern. Mit Jugendforen, Bürgerräten und Umweltprojekten wollen wir insbesondere junge Menschen stärker an Entscheidungen im Landkreis beteiligen.


Für ein starkes Miteinander

Städte und Dörfer im Landkreis Günzburg sind mehr als Schlafplätze – sie sind Lebensräume. Wir wollen lebendige Ortskerne, Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität und Treffpunkte, an denen Menschen aller Generationen zusammenkommen können. Dazu gehören Dorfläden, Begegnungsorte und kommunale Treffpunkte, die wir erhalten und unterstützen wollen, wenn sie in Gefahr sind. Ebenso wichtig sind konsumfreie Räume, an denen sich Jugendliche oder Menschen mit wenig Geld aufhalten können, ohne etwas kaufen zu müssen.

Kinder brauchen Spielplätze, die zum Verweilen einladen – naturnahe Anlagen statt Betonwüsten. Wir möchten Orte und Quartiere gemeinsam mit den Menschen gestalten, in denen sich alle sicher und willkommen fühlen. Kunst und Kultur sehen wir als zentrale Bausteine für ein gutes Leben: Sie stiften Identität, eröffnen Freiräume und fördern Kreativität. Wir setzen uns für starke Vereine und eine hohe Wertschätzung des Ehrenamts ein – ohne die vielen Engagierten wäre unser Landkreis nicht das, was er ist.


Mehr Frauen in Verantwortung

Im Landkreis Günzburg sind Frauen in kommunalen Gremien nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Damit bleiben Erfahrungen, Kompetenzen und Perspektiven ungenutzt – zum Schaden der gesamten Gesellschaft. Wir GRÜNE zeigen, dass es anders geht: Die Quotierung ist bei uns in der Satzung verankert, damit Frauen und Männer gleichberechtigt Verantwortung übernehmen können.

Wir wollen Rahmenbedingungen schaffen, damit insbesondere Mütter und Väter trotz Familie, Beruf und anderen Verpflichtungen Politik machen können. Dazu gehören planbare, familienfreundliche Sitzungszeiten, Kinderbetreuungsangebote während Sitzungen und digitale Formate, die eine Teilnahme auch dann ermöglichen, wenn jemand nicht vor Ort sein kann. Nur wenn Frauen systematisch und praktisch einbezogen werden, kann der Landkreis Günzburg sein volles Potenzial entfalten.


Leistungsfähige Kommunen durch nachhaltige Haushaltspolitik

Geht es den Gemeinden gut, geht es dem Landkreis gut. Die Anhebung des Hebesatzes der Kreisumlage auf 52,9 % im Jahr 2025 zeigt, wie angespannt die Lage ist. Um weitere Erhöhungen zu vermeiden, setzen wir auf eine Stärkung der Wirtschaftskraft – durch gute digitale Infrastruktur, attraktive Rahmenbedingungen für Fachkräfte und eine kluge Standortpolitik, die Unternehmen anzieht, ohne immer weiter an der Steuerschraube drehen zu müssen.

Investitionen in Infrastruktur müssen sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch sinnvoll sein. Transparente Kriterien erleichtern die Priorisierung von Maßnahmen. Die Verwaltung soll durch Digitalisierung und Online-Dienste effizienter werden. Bei den Kreiskliniken fordern wir eine offene, sachliche Diskussion über die strategische Ausrichtung, um die Defizite zu verringern, ohne die Versorgung zu gefährden.

Der Kreishaushalt ist angesichts hoher Defizite und wachsender Schulden eine zentrale Herausforderung. Wir wollen, dass dieser Haushalt verständlich und transparent kommuniziert wird – auf der Website und in den sozialen Medien. Nur wenn die Menschen nachvollziehen können, wohin das Geld fließt und wo Engpässe entstehen, können sie politische Entscheidungen mittragen.


Für Vielfalt beim Wohnen

Wohnen darf kein Luxus sein. Mit dem Zweckverband „Wohnungsbau Landkreis Günzburg“ wurde 2022 ein wichtiges Instrument geschaffen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – für Beschäftigte des Landkreises und für Familien mit geringem Einkommen. Wir begrüßen das ausdrücklich, sehen aber deutlich: Das Tempo muss erhöht werden.

Mit wenigen Projekten in Krumbach, Offingen und einem geplanten Vorhaben in Leipheim ist der Bedarf noch lange nicht gedeckt. Wir setzen uns im Kreistag dafür ein, dass der soziale Wohnungsbau klaren Vorrang vor teuren Großprojekten wie Straßensanierungen oder neuen Bauhöfen bekommt. Bezahlbarer Wohnraum ist Grundvoraussetzung für soziale Sicherheit und Fachkräftesicherung im Landkreis.


Für ein Wirtschaften mit Zukunft

Wir wollen eine Wirtschaftsförderung, die regional, nachhaltig und zukunftsfähig ist. Handwerk, Mittelstand und Handel sind das Rückgrat unseres Landkreises und sollen gezielt gestärkt werden. Bauaufträge sollen bevorzugt an regionale Planer, Firmen und Handwerksbetriebe gehen. Eigene Gebäude wollen wir energetisch sanieren – möglichst mit Betrieben aus der Region.

Grünes Wirtschaften heißt für uns: regionale Wertschöpfung statt Abfluss von Geldern nach außen. Wir unterstützen Initiativen mit Regionallabels, stellen die Verpflegung in Landkreiseinrichtungen auf regionale und – wo möglich – ökologische Produkte um und treiben den Übergang zu einer echten Kreislaufwirtschaft voran. Recyclingquoten sollen steigen, Müll vermieden und Repair-Cafés sowie Reparaturangebote gestärkt werden. Frühzeitige Bildungsarbeit rund um die Agenda 2030 der Vereinten Nationen gehört für uns dazu.

Innovation braucht Räume. Mit Netzwerken wie Areal Digital und weiteren Coworking-Spaces wollen wir Gründer*innen und Start-ups im Landkreis unterstützen. Landkreiseigene Immobilien können als Gründungsorte geprüft werden. Faire und nachhaltige Beschaffung ist für uns Standard: Umwelt- und Sozialkriterien gehören in jede Beschaffungsrichtlinie. Ein wichtiger Baustein der Wirtschaftsförderung ist zudem der Ausbau verlässlicher Kinderbetreuung, damit mehr Frauen als Fachkräfte und Unternehmerinnen im Landkreis aktiv sein können.


Für Energie vor Ort

Die Energiezukunft unseres Landkreises ist dezentral, erneuerbar und krisenfest. Wir setzen auf lokale Erzeugung aus Wind und Sonne, kombiniert mit modernen Speichern und Nahwärmenetzen. So bleibt die Wertschöpfung im Landkreis, wir werden unabhängiger von fossilen Energieträgern und großen Konzernen, und Strom bleibt langfristig bezahlbar.

Alle Liegenschaften des Landkreises sollen konsequent mit Photovoltaik und Speichertechnologie ausgestattet werden. Der Ausbau der Erneuerbaren läuft bislang viel zu langsam. Spätestens die Hochwasser 2024 haben gezeigt, wie ernst die Folgen der Klimakrise sind. Daher hat die Vermeidung von CO₂ und der Ausbau erneuerbarer Energien für uns höchste Priorität. Gleichzeitig wollen wir Wärmeplanung und Nahwärmenetze vorantreiben, denn ein großer Teil unseres Energiebedarfs entsteht beim Heizen.

Besonders kritisch sehen wir das Atommüll-Zwischenlager Gundremmingen – das größte in Deutschland. Angesichts der Sicherheitslage in Europa brauchen wir einen verantwortungsvollen Umgang mit den Risiken und fordern, dass sich die politisch Verantwortlichen aktiv und konstruktiv an der Endlagersuche beteiligen.


Für die Mobilität der Zukunft

Mobilität im Landkreis Günzburg muss für alle funktionieren – unabhängig von Alter, Einkommen oder Wohnort. Unser Ziel ist ein stark ausgebauter, verlässlicher öffentlicher Nahverkehr, der alle Ortsteile an Städte und Bahnhöfe anbindet. Für Familien und Kinder brauchen wir sichere Wege zur Schule und verlässliche Busverbindungen. Jugendliche sollen von 6 bis 24 Uhr mindestens stündlich mit dem Bus mobil sein, Pendler*innen brauchen gute Anschlüsse an die Bahn, Senior*innen flexible Zubringerangebote.

Wir wollen: Ein Ticket für alles. Der Flexibus muss ins Deutschlandticket integriert werden, mit einer transparenten Servicegebühr. Die Zonenaufteilung und Buchungsmöglichkeiten gehören auf den Prüfstand. Bahn, Bus und Flexibus sollen über eine gemeinsame App buchbar sein. Dafür muss der Landkreis deutlich mehr in den ÖPNV investieren – im Gegenzug lehnen wir neue große Straßenprojekte wie eine neue B16-Trasse oder einen zusätzlichen Autobahnanschluss Leipheim ab.

Die Bahn ist das Rückgrat des ÖPNV. Wir setzen uns für eine bessere Taktung der Verbindung Ulm–Augsburg–München ein und für den Erhalt des ICE-Halts in Günzburg. Die Mittelschwabenbahn soll mindestens im Stundentakt fahren und besser an andere Linien angebunden werden. Die geplante Elektrifizierung und der barrierefreie Umbau der Bahnhöfe sind wichtige Schritte, die wir unterstützen.

Bushaltestellen im Landkreis müssen konsequent barrierefrei werden – mit einem klaren Umbauplan für jede Kommune. Auch Busse, insbesondere im Schülerverkehr, sollen barrierefrei sein. Im Radverkehr wollen wir Alltags- und Pendelrouten sicher und durchgehend ausbauen, Fuß- und Radwege innerorts nicht einfach zusammenlegen und die Koordination der Radwege durch den Landkreis stärken. Autos werden auf dem Land wichtig bleiben, aber Innenstädte können autoärmer und lebensfreundlicher gestaltet werden – und der Landkreis soll solche Konzepte aktiv unterstützen.


Für Weitsicht in der Klimakrise

Die Klimakrise ist im Landkreis Günzburg angekommen – das Hochwasser im Juni 2024 war ein Weckruf. Wir brauchen ein aktives Hitze- und Regenmanagement in allen Kommunen, koordiniert durch den Landkreis. Kreiseigene Einrichtungen sollen konsequent gegen Hitze geschützt werden, insbesondere dort, wo Kinder und ältere Menschen betreut werden.

Wir wollen unsere Städte und Dörfer nach dem Prinzip der Schwammstadt umbauen: Flächen sollen Wasser vor Ort aufnehmen, speichern und zeitversetzt wieder abgeben. Zisternen bei Neubauten, wiedervernässte Landschaften, der Schutz und Ausbau von Überschwemmungsgebieten und der Verzicht auf Neubauten in solchen Bereichen sind für uns ein Muss. Neue Gewerbe- und Wohnbauflächen auf unversiegelten Flächen lehnen wir weitgehend ab – stattdessen setzen wir auf Innenentwicklung, Nachverdichtung und die Stärkung vorhandener Quartiere.

Wir brauchen mehr schattenspendende, hitzeresistente Bäume, vernetzte Grünflächen, Frischluftschneisen, offene Wasserflächen, Dach- und Fassadenbegrünung sowie Trinkbrunnen und schattige Sitzgelegenheiten. Das schützt nicht nur die Gesundheit, sondern schafft attraktive Orte, an denen Menschen gerne zusammenkommen.


Für Land, das Leben schafft

Land- und Forstwirtschaft prägen den Landkreis Günzburg – wirtschaftlich wie landschaftlich. Wir sehen Bäuerinnen, Bauern und Forstleute als zentrale Partner für eine zukunftsfähige, ökologische Nutzung unserer Lebensgrundlagen. Sie stehen unter Druck: Klimawandel, Preisdruck und der Verlust der Artenvielfalt setzen vielen Betrieben zu. Wir wollen eine Landwirtschaft, die faire Preise ermöglicht und gleichzeitig Boden, Wasser, Tiere und Artenvielfalt schützt.

Dazu gehören kurze Wege vom Hof zum Teller, etwa durch Hofläden, Wochenmärkte und solidarische Landwirtschaft. Blühstreifen, Hecken und Kleinstrukturen schaffen Lebensraum für Insekten und Vögel. Den Wald im Landkreis verstehen wir als schützenswertes Ökosystem und Verbündeten im Klimaschutz. Wir setzen auf klimaresiliente Mischwälder statt Fichtenmonokulturen, auf naturnahe Bewirtschaftung ohne Kahlschläge und auf den Erhalt alter Bäume und Totholz als Lebensraum. Wälder sollen Erholungsraum bleiben und nicht durch Großprojekte wie eine B16-Ostumfahrung zerstört werden.

Initiativen wie eine Biosphärenregion Schwäbisches Donautal sehen wir positiv. Der Wandel kann nur gemeinsam mit den Menschen im Landkreis gelingen – mit einer Land- und Forstwirtschaft, die wirtschaftlichen Erfolg, Umweltschutz und Tierwohl verbindet.


Für beste Gesundheit und wohnortnahe Pflege

Gesundheit und Pflege gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge – auch im ländlichen Raum. Wir wollen die ambulante und hausärztliche Versorgung sichern, indem wir attraktive Rahmenbedingungen für Hausärztinnen und Hausärzte schaffen und neue Modelle nutzen. Dazu gehören vollständig ausgestattete Praxisräume in Gemeinden, der Einsatz von „Physician Assistants“ zur Entlastung der Ärzt*innen und eine enge Zusammenarbeit mit Nachbarlandkreisen bei stationärer Versorgung und Notfallstrukturen.

Bei Herzinfarkt, Schlaganfall oder schweren Unfällen kommt es auf Minuten an. Wir wollen klare Notfallkonzepte, damit Patient*innen schnell in die jeweils beste Klinik gebracht werden können – unabhängig von Landkreisgrenzen. Das Kreiskrankenhaus soll medizinisch wie wirtschaftlich zukunftsfähig aufgestellt werden. Dazu kann auch geprüft werden, ob ein externer, erfahrener Klinikbetreiber das Management übernehmen sollte, während die öffentliche Verantwortung erhalten bleibt.

Der demografische Wandel wird die Nachfrage nach Pflegeleistungen weiter steigen lassen. Schon heute werden die meisten Pflegebedürftigen zu Hause versorgt – oft mit erheblicher Belastung für Angehörige. Wir wollen pflegende Angehörige besser unterstützen und fordern seit langem mehr Kurzzeitpflegeplätze, damit Pflege zu Hause durch Entlastung und Auszeiten möglich bleibt.


Für eine Politik, die dich hört

Unsere Demokratie steht unter Druck – auch vor Ort. Wir sind überzeugt: Sie lässt sich nicht mit Sonntagsreden verteidigen, sondern nur durch gelebte Beteiligung und transparente Abläufe. Deshalb wollen wir mehr Räume schaffen, in denen Menschen mitreden und mitentscheiden können.

Wir setzen uns für Jugendparlamente ein, deren Vorschläge ernst genommen werden. Kreistags- oder Gemeinderatssitzungen können in Schulen stattfinden, um Jugendlichen demokratische Prozesse erlebbar zu machen. Bei wichtigen Projekten – etwa Neubauten oder Verkehrsplanungen – sollen Bürger*innen früher eingebunden werden, damit Lösungen auf Augenhöhe entstehen.

Eine starke Volkshochschule ist für uns zentral, um politische Bildung und Austausch im ganzen Landkreis zu ermöglichen. Öffentliche Stammtische, Bürgersprechstunden und gut aufbereitete Informationen nach Kreistagssitzungen helfen, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen. Protokolle sollen nicht nur Ergebnisse festhalten, sondern Debatten transparent machen. Mit digitalen Handouts, gut verständlichen Erläuterungen und Presseberichten wollen wir dafür sorgen, dass Politik im Landkreis Günzburg für alle zugänglich bleibt.


Wir gestalten Zukunft vor Ort

Mit diesem Wahlprogramm zeigen wir, wie wir den Landkreis Günzburg sozial gerechter, wirtschaftlich stabiler, klimafester und demokratischer machen wollen. Wir setzen auf klare Ziele, ehrliche Kommunikation und mutige Entscheidungen – immer mit dem Blick auf die Menschen, die hier leben. Gemeinsam können wir unseren Landkreis so gestalten, dass er auch für kommende Generationen ein gutes Zuhause bleibt.


✋ Du willst mitgestalten?

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Du willst deine Ideen für deinen Ort einbringen?
Oder du kannst dir sogar vorstellen, auf einer Liste für den Gemeinde- oder Stadtrat zu kandidieren?

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Weitere Infos zur Kommunalwahl und zu unseren Kandidat*innen folgen in Kürze.